Eines Ihrer Hauptziele liegt vermutlich darin, Geld mit der unternehmerischen Aktivität zu verdienen – nachhaltig und zukunftsorientiert. Nicht im Management von Komplexität.

 

Diese Frage kann provokant auf Sie wirken. Aus meiner Sicht scheint es, dass viele Unternehmen Ihren Fokus mehr auf das Komplexitätsmanagement legen, als auf die ertragsorientierte Ausrichtung der Wertschöpfungskette. Wie komme ich auf eine solche Aussage?

Organisationen gliedern sich in der Regel in Teilbereiche auf, deren Koordination über Teilstrategien und -ziele erfolgt. Diese Spezialisierung reduziert die Komplexität des Gesamtsystems. Die bereichsbezogenen Teilziele sind häufig losgelöst vom Wertschöpfungsprozess und wirken einander entgegengesetzt. Es entstehen isolierte Bereichsoptima, die dem Gesamtoptimum in Ertrag und Kundenservice verhindern.

Ist Ihr Unternehmen darauf ausgerichtet, Geld zu verdienen oder die Komplexität zu managen?

 

Prozessorientierung zur Optimierung der Wertschöpfungskette:
ein System voneinander abhängiger Einheiten

Mit dieser Erkenntnis treten die unternehmerischen Prozesse in den Vordergrund der Gestaltung und Kontrolle. Das System aus Beschaffung, Produktion und Absatz, sowie deren Begleitprozesse bauen direkt aufeinander auf und bedingen sich gegenseitig. Die gesamte Kette ist damit nur so stark wie dessen schwächstes Glied.

Um sich optimal aufzustellen, ist die Wertschöpfungskette als Einheit ganzheitlich auf die Kundenbedürfnisse auszurichten, zu harmonisieren und zu optimieren. Die Gesamtkette genauso wie die Teilprozesse. Nichts wird in einer solchen Kette produziert, was nicht kurzfristig einem definierten Kundenauftrag einfließt. So wird Ihr Unternehmen schlank, schnell und effektiv.

 

Ist dieses Ziel in aller Klarheit auch in Ihrem Unternehmen konsequent umgesetzt?